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Kick it! Fussballturnier gegen Rassismus und Homophobie

Saturday, 6.April 2013 von

News

TurnierFlyer Online

Am 16. Juni wollen wir ein Fußballturnier gegen Diskriminierung veranstalten und laden euch herzlich dazu ein! Das Turnier trägt den Namen „Kick it! Fußballturnier gegen Rassismus und Homophobie!“. Wir wollen so zumindest für einen Tag einen Freiraum schaffen, der allen Menschen Spaß am Fußball ermöglicht! Ganz besonders freuen wir uns, dass wir dabei Unterstützung von der Kampagne „Fußballfans gegen Homophobie“ bekommen und deren Wanderbanner, welches schon bei Vereinen wie dem HSV, Werder Bremen, Bayern München und St. Pauli im Stadion hing, nun auch bei unserem Turnier vor Ort sein wird!

Es würde uns sehr freuen, wenn ihr mit eurem Team teilnehmt oder zum Anfeuern vorbeikommt! Der Eintritt ist frei, einen Teilnahmebeitrag gibt es nicht!

Mitmachen können bei uns alle Menschen zwischen 14 und 35, unabhängig von Vereinszugehörigkeit, Sportlichkeit oder Geschlecht. Einzige Voraussetzung ist Spaß am Kicken und gute Laune, sonst nichts. Meldet euch mit eurem 5er Team an unter kick.it@hotmail.de! Gespielt wird 2x 5 Minuten und selbstverständlich gibt es auch etwas zu gewinnen.

Neben dem Turnier wird es Infomaterial an unseren Ständen geben, geplant sind außerdem ein Info-Vortrag und ein Aktionstag gegen Homophobie.

Also, meldet euer Team an und kommt vorbei!
Wann? Sonntag, 16. Juni, Beginn 13 Uhr
Wo? Sporthalle Porta-Coeli-Schule, Schulstraße Himmelpforten

Weitere Infos gibt es bei fussballfansgegenhomophobie.blogsport.de.

Wir freuen uns auf euch!

Jusos Kreis Stade

Hintergrund:
Rassismus, Homophobie und andere Arten von Diskriminierung sind leider Alltag auf den Fußballplätzen, egal ob Bundesliga, Kreisklasse oder Bolzplatz. Rassistische Beleidigungen oder homophobe Äußerungen scheinen im Stadion völlig „normal“ zu sein, Widerspruch gibt es nur selten. Kein Wunder, dass sich immer wieder auch Neonazis auf den Rängen oder in Sportvereinen breit machen und versuchen, neue Leute für ihre menschenverachtende Ideologie zu gewinnen. Doch auch große Teile der Durchschnittsbevölkerung assoziieren Fußball nur mit Attributen wie „Stärke“ oder „Männlichkeit“, Schwulsein wird oftmals gleichgesetzt mit „Schwäche“.
Wir sind der Meinung, dass Fußball für alle Menschen da ist und niemand aufgrund von Hautfarbe, sexueller Orientierung, Religion oder Geschlecht diskriminiert werden sollte! Mit diesem Turnier wollen wir mit euch zusammen ein Zeichen für Toleranz setzen!

Erklärung:
Rassistische, homophobe, sexistische, antisemitische, antiziganistische oder sonstige diskriminierende Äußerungen oder Handlungen werden nicht toleriert und führen zum Ausschluß von der Veranstaltung.
Neonazis und andere Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind, haben keinen Zutritt. Wir machen von unserem Hausrecht Gebrauch.

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