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Juso-Kandidaten*innen zur Kommunalwahl 2016 im Landkreis Stade

Saturday, 10.September 2016 von in News

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Liebe Freunde*innen, liebe Interessierte,

 

wir haben euch hier nochmal eine Übersicht der Kandidaten*innen im Juso-Alter der SPD für die diesjährige Kommunalwahl im Kreis Stade zusammengestellt. Ihr könnt euch hier, geordnet nach Ortschaft, einen Überblick verschaffen:

 

Buxtehude:

 

Franziska Knoefel, 31 Jahre, Listenplatz 6

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Alexander Piehl, 27 Jahre, Listenplatz 17, Kreistags-Listenplatz 14:

Jung, aber nicht unerfahren: Alexander Piehl. Obwohl Alex gerade mal 27 ist, ist er schon seit über 10 Jahren politisch aktiv. Aktuell ist er Bezirksvorsitzender der Jusos Nord-Niedersachsen, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender in Buxtehude und Beisitzer im Kreisvorstand der SPD, darüber hinaus ist er Mitglied bei ver.di.
Alex kandidiert für den Rat der Hansestadt Buxtehude auf Listenplatz 17, sowie im Wahlbereich 3 (Stadt Buxtehude) auf Platz 14 für den Kreistag.

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Gerrit Steffens, 20 Jahre, Listenplatz 19:

Der Jüngste im Bunde Gerrit Steffens, Kandidat für den Rat der Stadt Buxtehude.
Gerrit ist mit 20 Jahren der Jüngste Kandidat sämtlicher in Buxtehude antretender Parteien.
Er hat gerade sein FSJ bei der Lebenshilfe Buxtehude beendet und wird dieses Jahr sein Studium zum Diplom-Finanzwirt antreten.

Seit mittlerweile zwei Jahren ist Gerrit Vorsitzender der Jusos im Kreis Stade, nachdem er zuvor ein Jahr Stellvertreter und Vorsitzender der Jusos Buxtehude war.
Im Jahr 2011, kurz nach der letzten Kommunalwahl wurde Gerrit Mitglied der Jusos, nachdem diese einen für ihn zu hohen Altersdurchschnitt der Ratsherren- und Damen ergab.
Nach seinem Austausch-Trimester 2012 in Russland wurde er Mitglied der SPD und ist seit Januar 2016 bereits beratendes Mitglied der SPD-Ratsfraktion.
Er ist zwar noch jung an Jahren, hat aber schon einiges an Erfahrung sammeln können.

Gerrit möchte insbesondere jungen Menschen eine Stimme in der Politik verleihen, ihre Interessen vertreten und stets mit offenem Ohr, ihre Anliegen mitnehmen.
Da bei einer Kommunalwahl auch 16 und 17 Jährige wählen dürfen, ist es ihm besonders wichtig die Jugend anzusprechen.

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Gemeinderat Fredenbeck:

Laura Dankers, 19 Jahre:

Mein Name ist Laura Dankers und ich kandidiere zum ersten Mal für den Gemeinderat Fredenbeck.

Aufgewachsen bin ich in Wedel und jetzt wohne ich etwa ein Jahr in Fredenbeck.

Momentan mache ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau und in meiner Freizeit beschäftige ich mich über die Kirche viel mit Kinder und Jugendlichen.

Zur Politik bin ich durch meinen Papa gekommen, denn er ist schon lange bei der SPD dabei. Ich finde es wichtig, für die Dinge, die einem wichtig sind einzustehen und darum zu kämpfen. Außerdem möchte ich auch zeigen, dass man, auch wenn man noch relativ jung ist, vieles bewegen und Verantwortung übernehmen kann.

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Jan-Hendrik von Harten, 25 Jahre:

Ich bin Jan-Hendrik von Harten, 25 Jahre alt und zurzeit Student der Wirtschaftswissenschaften.
Vor zwei Jahren bin ich in die SPD eingetreten, weil ich den Ort und die Region in der ich lebe, positiv beeinflussen wollte.

Deshalb kandidiere ich nun auch für den Gemeinderat in Fredenbeck. Mein besonderes Interesse gilt hierbei dem Erhalt und dem Ausbau einer guten Infrastruktur. Denn gepflegte Straßen und Wege, sowie ein schneller Breitbandanschluss, sind für einen gesunden und wachsenden Ort eine Grundvoraussetzung.

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Fabian Schild von Spannenberg, 35 Jahre:

Gerne bin ich wieder dabei. Schließlich geht es um Fredenbeck und damit um mein Zuhause. Hier bin ich groß geworden, hier bin ich zur Schule gegangen, hier spiele ich Handball, hier habe ich Freunde, hier habe ich meine Frau kennen gelernt, hier bin ich als Konrektor in der Schule angestellt, hier habe ich mein Haus gebaut, hier wachsen meine Kinder auf.

Sich ehrenamtlich einzubringen ist für mich eine Herzenssache. Neben der Politik bin ich auch noch in der Kirche und als Handballtrainer engagiert. In der Politik liegen meine Schwerpunkte in der Jugendarbeit, im Bereich Schulen und Sport und in der zukunftsorientierten Entwicklung der ganzen Samtgemeinde.

Mich findet man, wie immer, ganz unten auf dem letzten Listenplatz.

Fabian kandidiert auch für den Samtgemeinderat Fredenbeck.

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Flecken Harsefeld:

Florian Kunze, 24 Jahre, Listenplatz 8:

Als junger Kommunalpolitiker möchte ich mich für die Belange unserer Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsetzen. Sie sind die Zukunft unserer Gemeinde. Harsefeld bietet bereits eine große Vielfalt an Angeboten, doch diese müssen weiterentwickelt werden. Das würde ich gemeinsam mit unseren Jugendlichen gern übernehmen. Ebenso möchte ich mich für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs stark machen, denn nur eine gute Anbindung kann die Entwicklung des Ortes voranbringen.

Florian kandidiert auch für die Samtgemeinde Harsefeld (Listenplatz 7).

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Maurice-Tarik Heel, 22 Jahre, Listenplatz 10:

Harsefeld muss für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen attraktiv sein. Daher ist es mein Anliegen, die Inklusion voranzutreiben. Für ein soziales Miteinander, bei dem niemand ausgeschlossen wird.

Maurice-Tarik kandidiert auch für die Samtgemeinde Harsefeld (Listenplatz 9).

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Lüder Haack, 23 Jahre, Listenplatz 16:

ch möchte vor allem die Interessen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Harsefelder Politik vertreten. Ein besonders wichtiges Anliegen ist mir die Förderung der ehrenamtlichen Betätigungen von und für junge Menschen. Außerdem ist es mein Ziel, (inter)kulturelle Veranstaltungen für Jugendliche in Harsefeld zu realisieren. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Ihr mich unterstützt!

Lüder kandidiert auch für die Samtgemeinde Harsefeld (Listenplatz 11).

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Gemeinde Dollern:

Ingmar Magiera, 35 Jahre, Listenplatz 8.

 

Gemeinde Bliedersdorf:

Marie Höft, 25 Jahre, Listenplatz 5:

Mein Ziel ist es den Dialog zwischen Jung und Alt zu fördern.

Jork:

Patrick Tiedemann, 25 Jahre, Listenplatz 6.

Oldendorf Himmelpforten:

Martin C. Hoehne, 30 Jahre, Listenplatz 11 (Gemeinderat), Listenplatz 18 (Samtgemeinderat):

Ich stehe für nachhaltiges Handeln, sodass eine lebenswerte Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde verwirklicht werden kann. Ich bin die Bezirksleitung im VCP (Verband Christlicher Pfadfinder) sowie die stellvertretende Stammesleitung im VCP. Ich setze mich ein für: Soziale Gerechtigkeit, gute Integration von Geflüchteten, gute Bildung, vielfältiges Freizeitangebot, ja zum Combi-Komplex.

Piotr (Peter) Sak, 23 Jahre, Listenplatz 11 (Samtgemeinderat):

Durch das Alter bedingt möchte ich gerade die jüngeren Einwohnerinnen und Einwohner in der Samtgemeinde vertreten. Es kommt jedoch in erster Linie darauf an, über Generationen hinweg Kompromisse zu finden, um ein gemeinsames Miteinander von Jung und Alt zu ermöglichen. Hierfür möchte ich mich für Euch einsetzen!

Arne Zillmer, 25 Jahre, Listenplatz 5 (Gemeinderat), Listenplatz 12 (Samtgemeinderat), Listenplatz 8 (Kreistag):

Ich möchte mich für eine tolerante und lebenswerte Samtgemeinde einsetzen, in der sich alle Menschen wohlfühlen, unabhängig von Alter, Einkommen oder Herkunft.

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Stade:

Kenneth- Dale (Kenny) Nygaard, 21 Jahre, Listenplatz 13 (Wahlbereich 3, Stade), Listenplatz 4 (Ortsrat Wiepenkathen):

Kenneth-Dale Nygaard, vielen besser bekannt als Kenny, ist 21 Jahre jung, kommt aus Stade-Wiepenkathen und ist im 3.Ausbildungsjahr zum Gesundheits- und Krankenpfleger.

Kenny ist stellvertretender Vorsitzender der Jusos im Kreis Stade und Vorsitzender der Juso AG Stade.

Er möchte vorallem junge Menschen in der Politik vertreten und diese auch für Poltik begeistern.
Gerade bei einer Kommunalwahl, bei der auch 16 Jährige wählen dürfen, ist es Ihm wichtig, junge Menschen mit einzubeziehen.
Auch die Situation der Geflüchteten ist für ihn ein besonderes Anliegen: ihre Probleme und Themen aufzunehmen und eine Integration in die Gesellschaft voranzubringen. Er steht für die klare Aussage: “Refugees Welcome” ein!

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Wer noch einmal die Übersicht sämtlicher Kandidaten*innen der SPD im Kreis Stade für die Kommunalwahl ansehen möchte, kann dies über die Seite der SPD im Unterbezirk Stade tun und dort auf die jeweiligen Ortsvereins-Seiten zugreifen: http://spd-kreis-stade.de/

Wir fordern die Reformierung der Erzieher*innen-Ausbildung!

Friday, 1.July 2016 von in News

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Wir fordern die Reformierung der Erzieher*innen-Ausbildung!

Die Probleme der zukünftigen Erzieher*innen sind nicht neu und erlangen doch gerade mehr und mehr Aufmerksamkeit. Das größte Problem vieler ist, dass sie während ihrer insgesamt vierjährigen Ausbildung (zunächst zum*r Sozialassistenten*in zwei Jahre, danach weitere zwei Jahre zur*m Erzieher*in) kein Geld verdienen. Kommen sie zusätzlich aus einer Familie, in der sowieso schon wenig Geld vorhanden ist, wird dreimal überlegt, bevor sie die Ausbildung zu ihrem Traumberuf beginnen. Wir sind der Meinung, dass niemand aus finanziellen Gründen gezwungen werden sollte auf seinen*ihren Traumberuf zu verzichten!

Deswegen haben wir auch auf unserer Unterbezirkskonferenz im Dezember 2015 sowie die SPD im Kreis Stade vor zwei Monaten, im Mai auf ihrem Unterbezirksparteitag, einen Antrag beschlossen, welcher in vielfältiger Weise auf die Verbesserung der Ausbildung zum*r Erzieher*in abzielt.

Wir fordern deshalb:
Eine duale, dreijährige Ausbildung zum*r Erzieherin mit einer angemessenen Bezahlung. Wobei die Ausbildung mit einem Realschulabschluss ohne das vorherige Durchlaufen der Sozialassistent*innen-Ausbildung begonnen werden kann und im Fall einer bereits durchlaufenen Sozialassistent*innen-Ausbildung sofortige einsteigen in das Zweite Jahr der Ausbildung.
Eine Ausweitung der freiwilligen Weiterbildungsmöglichkeiten schon während der Ausbildung und auch danach.
Eine bessere Abstimmung zwischen den schulischen Inhalten und späteren Tätigkeitsfeldern, sowohl im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, als auch mit Beeinträchtigten und Senior*innen.
Festgesetzte Ausbildungsrahmenpläne mit der Überwachung von Personalrät*innen und weiteren Interessensvertretungen.
Wir fordern weiterhin, dass der Beruf der Erzieher*in endlich ein besseres Ansehen erfährt. Durch eine angemessenere Bezahlung, auch schon während der Ausbildung!
Die Auszubildenden sollen endlich mehr Erfahrung sammeln dürfen als „Vierte Kraft“!
Zudem wenden wir uns gegen eine Akademisierung des Berufes, denn es kann nicht Ziel sein zwei Ausbildungsberufe völlig abzuschaffen.

Wir solidarisieren uns deshalb mit den Auszubildenden, die derzeit unter diesen Umstände bereits eine Ausbildung begonnen haben, durchlaufen haben oder wollen. Wir wollen sie und die zukünftigen Auszubildenden bei den Forderungen nach einer Reformierung der Ausbildung sowie dem Ruf nach einer finanziellen Unterstützung außerhalb von Meister-BAföG und anderer finanzieller Unterstützungen unterstützen sowie auf diesen Missstand weiterhin aufmerksam machen!

Hier ein Artikel über die Missstände in der Erzieher*innen-Ausbildung, der heute im Stader Tageblatt erschien: http://www.tageblatt.de/lokales/stade_artikel,-Landkreis-Stade-Wenn-Erzieher-Mangelware-sind-_arid,1228602.htmlErzieherInnen

Anmeldung zum Fußballturnier im Rahmen der Aktion Ferienspaß

Wednesday, 15.June 2016 von in News

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Liebe Jugendliche der Gemeinde Drochtersen, Liebe Nordkehdinger,
Liebe Sport- und Politik-Interessierte,

Im Rahmen der “Aktion Ferienspaß” veranstalten die Jusos im Kreis Stade sowie die SPD-Ortsvereine Drochtersen und Nordkehdingen am 30. Juli ab 10:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz von D/A ein Fußballturnier.

Eingeladen sind alle, die sich grundsätzlich gegen Rassismus, Sexismus und Rechtspopulismus sowie für ein soziales und gerechtes Europa einsetzen und sich als tolerante und weltoffene Menschen begreifen!
Das heißt aber auch: Wer sich rassistisch, sexistisch oder rechtspopulistisch äußert, fliegt vom Platz!
Mitbringen dürft ihr aber sehr gerne eure Fragen über politische Themen, denn am Rande der Veranstaltung werden Kommunalpolitiker*innen aus unserer Gemeinde und unserem Landkreis dabei sein. Auch der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil, Netzpolitischer Sprecher in der SPD-Bundestagsfraktion, sowie junge Leute, die aus unserem Landkreis und Gemeinde kommen, beantworten eure Fragen sehr gerne!

Für Getränke und Essen ist gegen eine geringe Spende eurerseits gesorgt (Jede*r gibt so viel mensch kann!). Das Geld spenden wir an ein lokales soziales Projekt.

Anmeldung

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Ausschlussklausel

“Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.”

FIGHT FASCISM! 5. März – Stade – NO NPD!

Tuesday, 1.March 2016 von in News

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FIGHT FASCISM! 5. März – Stade – NO NPD!

Am 5. März will die rechtsextreme NPD um 15:30 Uhr auf dem Pferdemarkt in Stade eine Kundgebung gegen Asylsuchende abhalten. Dagegen wollen wir vor Ort lautstark protestieren! Wir dürfen nicht zulassen, dass rassistische Demonstrationen auf Kosten Schutzsuchender unwidersprochen bleiben und solidarisieren uns darum mit allen geflüchteten Menschen – in Stade und überall!

FIGHT FASCISM! 5. März – Stade – NO NPD!

Weitere Infos folgen.

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Neuer Vorstand der Jusos im Kreis Stade

Friday, 22.January 2016 von in News, Über Uns

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Neuer Vorstand der Jusos im Kreis Stade

Als letzte Amtshandlung des Jahres 2015 haben die Jusos im Kreis Stade einen neuen Vorstand gewählt.
Neben dem bisherigen Vorsitzenden Gerrit Steffens (20/Buxtehude) wurden auch seine Stellvertreter Silja Freydanck (16/Stade) und Kenny Nygaard (20/Stade) im Amt bestätigt.
Neu gewählt wurde die 19 jährige Buxtehuderin Alexandra Popilar, die den nunmehr vollends paritätisch besetzten Kreisvorstand komplettiert.

Dieser Vorstand hat sich nun konstatiert und sich auf das kommende Jahr eingestellt.

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Der vierköpfige Vorstand möchte sich in diesem Jahr zunächst um strukturelle Angelegenheiten kümmern, um eine grundlegende Wahrnehmung der Kernkompetenz gewährleisten zu können.
So möchten sie sich vor allem jungen Menschen in ihrer Ausbildung und im Beruf öffnen, um Bedürfnisse und Anliegen junger, berufstätiger Menschen in die Politik mitnehmen zu können.
Darüber hinaus sollen ebenso Menschen auf ihrem Weg zur Berufstätigkeit enger begleitet werden, so möchte der Vorstand sich noch weiter verstärkt dem ThemaBildung widmen.

Dementsprechend wollen die Jusos den anstehenden Wahlkampf auch auf die Jugend abstimmen: “Kommunalwahlen stellen für uns als Jugendorganisation immer eine ganz besondere Aufgabe dar, da auch 16 und 17 jährige wählen dürfen. Daher wollen wir dieses Jahr auch ganz gezielt unsere Kernthemen in die breite Masse der Jugend tragen, nicht nur um junge Menschen für uns zu begeistern, sondern generell zur Bekämpfung jugendlicher Politikverdrossenheit”, so Steffens.

Anmeldung zum Juso-Fußballturnier – Fristverlängerung

Sunday, 18.October 2015 von in News

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Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Freundinnen und Freunde,

 

an dieser Stelle möchten wir euch darüber informieren, dass die Anmeldefrist für unser Kick it!-Fußballturnier gegen Rassismus und Homophobie von heute, 18.10.2015, auf kommenden Freitag, 23.10.2015, ausgesetzt wird.

Also sagt nochmal all euren Freundinnen und Freunden und anderen Interessenten Bescheid, es ist noch nicht zu spät sich mit einem eigenen Team bei uns unter http://jusos-kreis-sta.de/anmeldungfussballturnier/ anzumelden.

 

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

 

Bis Samstag,

 

Eure Jusos im Kreis Stade

Anmeldung zum Fußballturnier am 24.10. ab 10 Uhr Horneburg

Sunday, 20.September 2015 von in News

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Mit diesem Formular könnt ihr euch verbindlich zum Fußballturnier der Jusos im Kreis Stade am 24.10. in Horneburg anmelden.
Bitte gebt neben eurem Teamnamen auch eine Ansprechperson mit an, bei der wir uns bei Fragen melden können. Bei vorsätzlichen Falschangaben ist eine Teilnahme am Fußballturnier nicht möglich. Beachtet bitte in diesem Zusammenhang die Altersbeschränkung von 35 Jahren.
Bitte gibt zudem an, wie viele VereinsspielerIn sich bei euch im Team befinden. Wir behalten uns vor eure Stärke dementsprechend einzuschätzen.

Mit der Anmeldung akzeptiert ihr die Regeln zum Fußballturnier. Des Weiteren werden wir dieses Jahr 1,-€ Teilnehmergebühr pro SpielerIn erheben. Die daraus gewonnen Einnahmen werden direkt an lokale Initiativen zur Untersützung von Flüchtlingen gespendet.

Eure Daten werden nur für dieses Fußballturnier gespeichert und nach dem Turnier unverzüglich gelöscht.

Anmeldung

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Regeln

Hier könnt ihr die Regeln zum Fußballturnier der Jusos im Kreis Stade downloaden.

Regeln zum Fußballturnier der Jusos im Kreis Stade

Kontakt

Bei Fragen zu den Regeln oder zum Turnier, könnt ihr euch gerne bei uns melden.

Bei Facebook unter https://www.facebook.com/jusos.stade.

Ihr könnt uns natürlich auch eine E-Mail schreiben kontakt@jusos-kreis-sta.de .

Unser Treffen mit Asylbewerber*Innen in Buxtehude

Friday, 31.July 2015 von in News

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Die Gruppe albanischer AsylbewerberInnen empfing uns am 24.07. in ihrer Unterkunft, nahe der Altstadt.

Die Gruppe albanischer AsylbewerberInnen empfing uns am 24.07. in ihrer Unterkunft, nahe der Altstadt.

Kürzlich polterte CSU-Chef Horst Seehofer, er wolle gegen angeblich „massenhaften Asylmissbrauch“ durch Flüchtlinge vom West-Balkan vorgehen. Dies ist nur eine von viel zu vielen Stammtisch-Parolen, die man in den letzten Wochen zu hören bekommt, wenn hierzulande über Asylpolitik gesprochen wird.
Diese aggressiven und zuweilen unreflektierten Forderungen der letzten Zeit zeigen die Brisanz des Themas auf, sowie die Notwendigkeit, sich näher mit den Menschen und ihren Schicksalen zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.
In Buxtehude wurden im Laufe des Jahres mehrere Wohnmöglichkeiten für AsylbewerberInnen und Flüchtende eingerichtet. So bietet auch ein Gebäude in der Innenstadt derzeit Platz für Flüchtende und AsylbewerberInnen aus Albanien, Serbien, Montenegro und dem Kosovo.
Für Freitag, den 24.07. vereinbarten wir ein Treffen mit der Gruppe aus Albanien.
Ein Dolmetscher der AWO sowie eine Sprachmittlerin standen uns für das Gespräch freundlicherweise zur Verfügung.
Um kurz nach drei trafen wir uns mit Frau Baier-Wirbals, die uns im Vorfeld des Treffens mit Rat und Tat zur Seite stand, die den Dolmetscher bereits in Empfang genommen hatte.
Hinter dem Gebäude erstreckt sich ein Anbau, in dem weitere Wohnungen sowie ein Spiel- und Gemeinschaftsraum und ein kleiner Klassenraum untergebracht sind. Bei der Größe der untergebrachten Gruppe ist der Platz dennoch sehr beengt.

Als wir die Gruppe hereinbaten, füllte sich der Raum, neben uns nahmen vierzehn AsylbewerberInnen aus Albanien Platz. Nach einer anfänglichen Begrüßungsrunde, bei der wir uns mit Hilfe des Dolmetschers einander vorstellten, wunderten wir uns ein wenig, dass sich keiner an unserem kleinen Buffet mit Kuchen und Süßigkeiten bediente. Ein ehemaliger Landwirt aus Fier erklärte uns lachend, angesichts unserer Verwirrung, dass es in Albanien nicht üblich sei während eines Gespräches zu essen.

Die Stimmung war von Anfang an sehr locker und entspannt, man bedankte sich bei uns für unser Interesse. Wie Frau Baier-Wirbals uns bereits im Vorfeld ankündigte, fragte man uns nach dem Arbeitsrecht, keiner der Anwesenden verstünde, warum man sie nicht arbeiten ließe.
Sie erzählten uns, dass es zermürbend sei den ganzen Tag nichts zu tun zu haben, auf die Frage was sie so den ganzen Tag machen (können), entgegneten sie einstimmig „schlafen“.
Darüber hinaus sei die Ungewissheit über ihren Verbleib ebenso quälend.
Man sei dankbar darüber, dass man in Deutschland aufgenommen wurde, könne aber nicht verstehen, warum man sie nicht arbeiten ließe, so würden sie „endlich nicht mehr auf Staatskosten zu leben und endlich was zu tun zu haben“.
Die Anwesenden wissen, dass wir nicht in der Position sind diese Missstände zu kippen, sie dankten uns aber dafür, uns für ihre Situation zu interessieren und ihre Anmerkungen mit in den politischen Alltag mitzunehmen.
Angesichts der immer häufigeren Übergriffe von Rechts auf AsylbewerberInnen und Asylbewerberheime in Deutschland fragten wir, ob die Menschen sich hier in Buxtehude aufgenommen und akzeptiert fühlen. Die Antwort ließ uns aufatmen, da man uns versicherte, dass man bislang überall sehr herzlich und offen empfangen und aufgenommen wurde.
Auf nähere Nachfrage erfuhren wir, dass man sich bislang noch nie irgendwelchen Anfeindungen ausgesetzt gesehen habe, im Gegenteil bieten die meisten Menschen ihre Hilfe an, sei es im Alltag beim Einkaufen oder Deutschunterricht in der Unterkunft.
Derzeit wird der Deutschunterricht, so berichtete Frau Baier-Wirbals, nur von ehrenamtlichen Kräften erteilt, ehemaligen LehrerInnen und Ehrenamtlichen.
Allerdings wünscht man sich noch mehr Deutschunterricht. Die Kinder, die auch in der Schule Deutschunterricht erhalten, lernen schnell und können sich auch bereits auf Deutsch verständigen, für die Erwachsenen ist das Lernen einer so schweren Sprache wie Deutsch allerdings deutlich schwieriger, sodass sie sich noch mehr Unterricht wünschen und jede Chance zu lernen dankend annehmen. Daher ist man auch über die Kindergartenplätze, die den Kleinsten der Gruppe zur Verfügung gestellt werden begeistert, da sie dort ein wenig Beschäftigung haben, mit anderen Kindern in Kontakt kommen und darüber hinaus auch noch die Sprache lernen.

Abschließend haben wir nach den Schicksalen der Familien gefragt. Zwei Familien stammen aus der Stadt Fier. Ein ehemaliger Landwirt, der bei der letzten Flutkatastrophe auf dem Balkan alles verloren hat, sowie ein Taxifahrer, der aus seiner Selbstständigkeit heraus gezwungen werden sollte.
Der Landwirt, der mit seiner Frau und seinem Sohn hergekommen ist, berichtet, dass es in Albanien keine Unterstützung seitens des Staates für den Verlust des Hofes gebe.
Seine Familie stand in Albanien vor dem Nichts, er wusste nicht, wie er seinen Sohn ernähren sollte, er konnte ihn auch nicht weiter zur Schule schicken.
Mit dem allerletzten Geld kaufte er drei Busfahrkarten nach Deutschland.
Auf seinem Weg hierher musste er jedoch noch die albanischen Grenzer schmieren, da in Albanien Korruption grassiere. Auf der Bus-Odyssee landete die Familie schließlich in Dortmund, von wo aus sie nach Buxtehude geleitet wurden.
Die zweite Familie aus Fier, ein Mann mit seiner Frau und ihren vier Kindern, berichteten von staatlich verschuldeter Armut. Als selbstständiger Taxifahrer wollte man den Mann nicht weiter arbeiten lassen, er sollte in die staatlich organisierte Taxigesellschaft eingegliedert werden, wogegen er sich weigerte, da mit der Eingliederung hohe Gebühren einhergehen würden, die den Ruin für seine Familie bedeutet hätten.
Als Folge der Weigerung wurde gegen ihn ein Arbeitsverbot ausgesprochen.
Angesichts dieser Situation, in der die sechsköpfige Familie sich nicht mehr ernähren konnte, flüchtete die Familie nach Deutschland.
Abschließend berichtete uns ein Ehepaar von ihrem Schicksal, wonach sie sich verfolgungs-ähnlichen Zuständen in ihrer Heimatstadt ausgesetzt sahen, sie berichteten von polizeilichen Schikanen, ausgelöst durch Korruption.
Kurz vor der Abreise nach Deutschland sei es am schlimmsten gewesen.
Ein Polizist fing den Mann täglich auf dem Weg zur Arbeit mit neuen Anschuldigungen ab und forderte hohe Geldsummen, um die Anklage fallen zu lassen. Der Rechtsapparat Albaniens leide in Gänze unter dieser Art der Korruption, sodass das junge Paar keine Möglichkeit hatte, sich irgendwie zu helfen. Als letzter Ausweg blieb die Flucht nach Deutschland.
Von anderer Seite her wurde uns noch über die polizeiliche Willkür berichtet, wonach man in Albanien zwar gut leben könne, man dafür aber ordentlich Vitamin B brauche.
„Du kannst gut leben in Albanien, wenn dich die richtigen Personen mögen, allerdings muss der mindestens Polizeichef sein“, erklärte uns ein junger Mann.
Die AsylbewerberInnen haben verschiedene Geschichten, sie alle aber eint die Hilflosigkeit in ihrer Heimat. Der Ruin, der ihnen dort drohte, ließ ihnen keine andere Wahl, als die Flucht zu ergreifen, da die Lebensbedingungen in Albanien ohne die richtigen Voraussetzungen einen Verbleib dort für sie unmöglich machten.
Für niemanden war die Entscheidung zu fliehen einfach, doch man nahm die Strapazen und die Ungewissheit hier in Kauf, da ein menschenwürdiges Leben dort nicht mehr möglich war.

All diese Schicksale zeigen aber, dass die Stammtisch-Parolen die Realität ausblenden und bloßen Hass schüren, ohne sich überhaupt mit den Menschen beschäftigt zu haben.
Die Menschen, die mit solchen Parolen um sich werfen und die Mär vom „faulen Asylanten“ verbreiten, würden sich über die Geschichten dieser Menschen und ihren Wunsch zu arbeiten sehr wundern.
Über den Dolmetscher haben wir die Gruppe dann dazu eingeladen, zu unserem diesjährigen Fußball-Turnier zu kommen und ein eigenes Team zu stellen.
Mit großer Begeisterung nahmen sie diese Einladung an und dankten uns erneut für den Besuch.

Neuwahl des Juso-Kreisvorstandes

Monday, 19.January 2015 von in News

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Als letzte Amtshandlung des Jahres 2014 haben die Jusos im Kreis Stade einen neuen Vorstand gewählt.
Neuer Kreisvorsitzender ist Gerrit Steffens (19), der Vorsitzende der Jusos Buxtehude.
Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurden Stader Jusos Kenneth Nygaard (19) und Silja Freydanck (15) bestimmt.
Alle Wahlen erfolgten einstimmig.
Das Hauptaugenmerk der gemeinsamen Arbeit solle auf Mitgliedergewinnung und die Optimierung der strukturellen Arbeit gelegt werden, so Steffens.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde zudem das weitere Vorgehen für das kommende Jahr beschlossen.
Der neue Vorstand will neben der Mitgliedergewinnung auch inhaltlich verstärkt im Kreis arbeiten.
Die Integration der Asylbewerber im Kreis, sowie die Auseinandersetzung mit Bundes- und Landespolitik stehen dabei im Vordergrund.
In der weiteren Arbeit will der neue Vorstand sich gegenüber der SPD und innerhalb der Jusos für die verstärkte Kooperation mit internationalen Schwesterorganisationen, die Einführung eines allgemeinbildenden Schulfaches und die Einordnung der AfD im Kreis Stade als rechtsextrem stark machen.

 

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Der neue Juso-Kreisvorstand von links: Gerrit Steffens (Vorsitzender), Silja Freydanck (stellvertretende Vorsitzende), Kenneth Nygaard (stellvertretender Vorsitzender).

 

Kick it 2014! Fußballturnier gegen Rassismus und Homophobie

Friday, 7.November 2014 von in News

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Am Samstag, dem 1. November, veranstalteten wir in Horneburg erneut ein Fußballturnier gegen Diskriminierung. 14 Teams traten gegeneinander an und kämpften um die Siegestrophäen. (more…)