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Jusos fordern sichere Endlagerung

Sunday, 21.August 2011 von

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Am vergangenen Samstag verteilten die Jusos Stade zahlreiche Flyer, um auf die Endlager-Thematik aufmerksam zu machen.

Dabei hatten sich einige der Mitglieder mit Schutzanzügen verkleidet und schoben ein scheinbares Atomfass durch die Innenstadt. Viele Passanten blieben amüsiert stehen und nahmen die Infoblätter interessiert entgegen. Unterbezirksvorsitzender Arne Zillmer sagte dazu: „ Wir fordern mit dieser Aktion, dass die sehr hohen Kosten der Endlagerung von den Stromkonzernen selbst getragen werden müssen. Allein der Fehlversuch in der Asse II kostet den Steuerzahler Millionen. Das Thema Atomkraft ist daher auch nach der Katastrophe in Fukushima keinesfalls vom Tisch, dafür möchten wir die Menschen sensibilisieren.“ Die Aktionsidee sei sehr spontan entstanden, so Zillmer. „Bei den vielen Wahlkampfständen in der Stadt hielten wir es für angebracht, etwas Kreatives auszuprobieren, um aus der Masse zu stechen“, sagte Zillmer weiter. Die Aktion sei in den Augen der Jusos ein voller Erfolg gewesen und zeige, dass Politik und Aktionismus doch Spaß machten.

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