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Semesterstart an den Unis

Thursday, 22.September 2011 von

News, Presse

Jusos fordern: Studenten müssen leichter ans Geld kommen!

Stress pur. Zahlreiche Jugendliche wagen die ersten Schritte von Zuhause in die erste Wohnung. Dort fehlt es an allem, vor allem an Geld. Dabei hilft Vater Staat in vielen Bereichen aus. Nur durch die Bürokratie steigt kaum noch jemand durch. Hier ein Antrag, da ein Formular, weiß auch Alexander Piehl von den Jusos Stade.

So kann es einfach nicht weiter gehen. Ein Antrag und das Geld soll ausgezahlt werden, so stellen sich das die Jusos vor. Und das geht wie folgt: Jeder Student bekommt einen Grundzuschuss zum Studium. Darin ist das jetzige Kindergeld- der jetzige Bafög Grundzuschuss- enthalten. Diese staatlichen Gelder müssen nicht zurückgezahlt werden. Zusätzlich gibt es noch den Darlehensteil, dieser wird den Studenten für die Zeit ihres Studiums zinslos überlassen und muss nach dem Studium zurückgezahlt werden.

Wer studiert soll zukünftig die Studienkosten in der Steuererklärung geltend machen. Dafür werden die Kosten für das Studium im Jahr gesammelt, darunter fallen Semesterbeiträge, Fahrten zur Universität, Bücher- und Kopierkosten. Diese Aufwendungen werden als vorweggenommene Werbungskosten als Arbeitnehmer eingereicht. Wer gar nicht parallel zum Studium arbeitet oder maximal einen 400 Euro Job hat, bekommt die ganzen Kosten als Verlustvortrag. Wer allerdings arbeitet oder andere steuerpflichtige Einkünfte hat, muss die Studienkosten von den anderen Einkünften abziehen und bekommt dann gar keinen oder lediglich einen geringeren Verlustvortrag.

Die Verluste, also die Schulden, die jemand aufnimmt, werden für die Zeit des Studiums summiert und nach dem Studium werden die Verluste beim ersten Gehalt gegengerechnet, sodass Steuern gespart werden. Durch die gesparten Steuern kann das Bafög-Darlehen schneller oder sogar vollständig zurückgezahlt werden.

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